Kontaktaufnahme und Erstgespräch
Kontaktieren Sie mich gerne per Telefon oder Mail. Ich bemühe mich, Ihnen zeitnah einen Termin für ein persönliches Erstgespräch anzubieten.
Ich empfehle Ihnen, vor dem Erstgespräch Kontakt zu Ihrem Kostenträger aufzunehmen und sich über die Bedingungen und den Umfang einer Kostenübernahme zu informieren.
In dem Erstgespräch machen wir uns gemeinsam ein erstes Bild von Ihrer aktuellen Situation und Ihrem persönlichen Anliegen. Darüber hinaus dient die erste Sitzung dazu, uns gegenseitig kennenzulernen und einzuschätzen, ob eine Psychotherapie für Sie notwendig und hilfreich erscheint.
Probesitzungen, Antrag und Behandlungsplanung
Nach einem Erstgespräch erfolgen 3-4 weitere Probesitzungen (Probatorik) in denen wir die Gelegenheit haben, mehr über Sie, ihre Lebenssituation und die individuellen Hintergründe zu erfahren. Im therapeutischen Gespräch und mit Hilfe von Fragebögen erfolgt zudem eine diagnostische Einschätzung ihrer Beschwerden. Darüber hinaus dienen die Probesitzungen dazu, zu überprüfen, ob wir gut zueinander passen, „die Chemie stimmt“ und wir uns eine gemeinsame Zusammenarbeit vorstellen können. Wenn beide das Gefühl haben, dass dies der Fall ist, werden Therapieziele erarbeitet und ein konkreter Behandlungsplan erstellt.
Ist eine Kostenübernahme durch z.B. die private Krankenversicherung geplant, erfolgt die Begleitung beim Antragsverfahren (ggf. die Erstellung eines Psychotherapieantrags).
Therapie
In der Therapie liegt der Fokus darauf, das eigene Verhalten, Fühlen und Denken zu analysieren und so ein genaueres Verständnis für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptomatik zu erhalten. Im weiteren Verlauf geht es meist darum, alte problematische Denk- oder Handlungsmuster frühzeitig zu erkennen und passendere, gesündere Alternativen zu entwickeln. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie sind praktische Übungen, welche eigenverantwortlich zwischen den Sitzungen durchgeführt werden. Sie dienen dazu, die in der Therapie gewonnenen Einsichten auf Alltagssituationen zu übertragen und zu verfestigen. Die Therapie soll Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Ziel ist es immer, dass im Therapieverlauf der Therapeut/die Therapeutin zunehmend überflüssiger wird.
Die therapeutischen Sitzungen erfolgen meist im wöchentlichen Abstand und dauern 50 Minuten. In manchen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, eine andere Frequenz oder Sitzungsdauer zu wählen. Dies wird individuell besprochen.
Therapieende
In Richtung Therapieende können die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen schrittweise größer werden. Das dient dazu, zunehmend selbstständiger und unabhängiger von der Therapie zu werden. Im Sinne der Rückfallprophylaxe können durch die längeren Therapieabstände noch vorhandene Schwierigkeiten wahrgenommen, aufgefangen und bearbeitet werden.